WHO ermahnt zu Maßnahmen zur Reduktion des Konsums von zuckerhaltigen Getränken

WHO urges global action to curtail consumption and health impacts of sugary drinks

 

News release

 

11 OCTOBER 2016 | GENEVA - Taxing sugary drinks can lower consumption and reduce obesity, type 2 diabetes and tooth decay, says a new WHO report.

 

Fiscal policies that lead to at least a 20% increase in the retail price of sugary drinks would result in proportional reductions in consumption of such products, according to the report titled “Fiscal policies for Diet and Prevention of Noncommunicable Diseases (NCDs)”.

 

Reduced consumption of sugary drinks means lower intake of “free sugars” and calories overall, improved nutrition and fewer people suffering from overweight, obesity, diabetes and tooth decay.

 

Originalartikel lesen

Die WHO fordert globale Maßnahmen, um den Verbrauch und die gesundheitlichen Auswirkungen von zuckerhaltigen Getränken zu reduzieren

 

Pressemitteilung

 

11. OKTOBER 2016 | GENEVA - Besteuerung zuckerhaltiger Getränke könnte den Verbrauch senken und Fettleibigkeit sowie Typ 2 Diabetes und Karies reduzieren, sagt ein neuer WHO-Bericht.

 

Eine Fiskalpolitik, die zu einem Anstieg der Verkaufspreise von zuckerhaltigen Getränken um mindestens 20 % führt, würde nach dem Bericht “Fiscal policies for Diet and Prevention of Noncommunicable Diseases NCDs)” (Fiskalpolitische Maßnahmen für die Ernährung und Vorbeugung von nicht-übertragbaren Erkrankungen [non-communicable diseases, NCDs]) zu einer proportionalen Senkung des Verbrauchs dieser Produkte führen.

 

Reduzierter Konsum von zuckerhaltigen Getränken bedeutet niedrigere Aufnahme von "freiem Zucker" und Kalorien insgesamt sowie verbesserte Ernährung, so dass weniger Menschen unter Übergewicht, Fettleibigkeit, Diabetes und Karies leiden würden.

Übersetzung des Originalartikels

WHO ermahnt zu Maßnahmen zur Reduktion des Konsums von zuckerhaltigen Getränken

Quelle: www.univadis.de

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Bedenken über die Auswirkungen von zuckerhaltigen Getränken auf die öffentliche Gesundheit geäußert. Sie sagt, fiskalpolitische Maßnahmen sollten eingeführt werden, die bei Lebensmitteln und Getränken ansetzen, für die gesündere Alternativen verfügbar sind.

In einem neuen Bericht, Fiscal policies for Diet and Prevention of Noncommunicable Diseases (NCDs)(Fiskalpolitische Maßnahmen für die Ernährung und Vorbeugung von nicht-übertragbaren Erkrankungen [non-communicable diseases, NCDs]), sagt die WHO, fiskalpolitische Maßnahmen, die zu einem Anstieg des Einzelhandelspreises von zuckerhaltigen Getränken von mindestens 20 % führen, würden zu anteilsmäßigen Reduktionen des Konsums von solchen Produkten führen."

Der Konsum von freiem Zucker, einschließlich Produkten wie zuckerhaltigen Getränken, ist ein Hauptfaktor bei der globalen Zunahme von Menschen, die an Adipositas und Diabetes leiden“, erklärte Dr. Douglas Bettcher, Direktor der WHO-Abteilung für die Vorbeugung von NCDs. „Wenn Regierungen Produkte wie zuckerhaltige Getränke versteuern, können sie Erkrankungen verringern und Leben retten. Ebenso können sie Kosten des Gesundheitswesens kürzen und Einkünfte erhöhen, um in Gesundheitsdienstleistungen zu investieren.“

Die WHO empfiehlt, dass Leute, die freie Zucker konsumieren, ihren Verbrauch bei unter 10 % ihres gesamten Energiebedarfs halten und für einen zusätzlichen gesundheitlichen Nutzen auf weniger als 5 % reduzieren. Das entspricht weniger als einer Einzelportion (mindestens 250 ml) der üblicherweise konsumierten zuckerhaltigen Getränke pro Tag.